Die Johannisbeeren (Ribes), in Österreich die Ribisel(n), sind die einzige Pflanzengattung der Familie der Stachelbeergewächse (Grossulariaceae). Es gibt weiße, rote und schwarze Johannisbeeren, wobei die weißen eine Zuchtform der roten Johannisbeere ist. 

Es sind sommergrüne Sträucher, die eineinhalb Meter Wuchshöhe erreichen können. Der Strauch hat keine Stacheln und die schwarze Johannisbeere verströmt einen unangenehmen Geruch. Die jungen Zweige haben eine helle Rinde und sind behaart. Die großen rundlichen und herzförmigen Laubblätter sind wechselständig, 3- bis 5-lappig, gestielt und gezahnt. Die Blütenstände sind gestielt und hängen in achselständigen Trauben.

Die anspruchslose Pflanze bevorzugt die volle Sonne, in jedem Fall einen hellen Standort. Die Blütezeit ist von April bis Mai, die eher unscheinbaren Blüten haben eine weißlich-grüne Farbe. Die Früchte reifen von Juni bis August und schon ein Strauch trägt zahlreiche Früchte. Die Johannisbeere wird hauptsächlich als Beerenobst in Gärten angepflanzt, teilweise findet man sie als Zierpflanze in Parks und seltener verwildert. 

Bereits im frühen Mittelalter wurde die Johannisbeeren als Naturheilmittel bei Hautproblemen verwendet - dies wird in aktuellen Studien bestätigt. Zusätzlich ist die Johannisbeere ein ausgezeichneter Vitamin-C-Lieferant. Neben den Bereen verwendet man die Blätter als Arznei-Tee. 

Mittlerweile haben Forschungen zusätzlich ergeben, dass das Kernöl der Schwarzen Johannisbeere einen sehr hohen Anteil an Gamma-Linolensäure (GLS) enthält. Menschen, die an Neurodermitis leiden, weisen sehr oft auch einen GLS-Mangel auf, welche sich dadurch Linderung versprechen könnten.

 

 
 

 

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