Die Holunder (Sambucus) gehört zur Familie der Moschuskrautgewächse (Adoxaceae).
 
Holunder ist eine der bekanntesten Pflanzen der Heilkunde.

In den Blüten des Holunderstrauches finden sich Sambunigrin, ein Blaussäure-Glykosid, Triterpene, Triterpensäuren, Rutin, ätherische Öle, Flavonoide, Sterole, Cholesterin, Kaffeesäure, Schleimstoffe, Gerbstoffe und Mineralstoffe.

Die Beeren sind reich an Vitamin C und enthalten auch die Vitamine A, B1 und B2.

Es lassen sich Blätter, Blüten, Rinde und die Früchte des Hollerbaumes verwenden. Die Blüten haben dabei eine schweißtreibende Wirkung und werden daher gerne bei Erkältungskrankheiten wie Grippe, Schnupfen, Bronchitis und Lungenentzündung eingesetzt. Holunderwasser soll den Stoffwechsel anregen und leicht abführen.

Die Holunderbeeren kann man zu Saft, Mus, Wein und Marmelade verarbeiten. Sie sind reich an Vitaminen und stärken die Abwehrkräfte des Körpers. Frisch gegessen verursachen sie oft Brechreiz und Übelkeit. Daher Finger weg!

Zur Heilung von Rheuma wird Holundersaft empfohlen, der wahre Wunder wirken soll.

Bei Ohrenschmerzen wird ein kleines Leinensäckchen mit Holunderblüten überbrüht und warm aufs Ohr gelegt.

 
 

 

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