Die Sonnenblume gehört zur Familie der Korbblütler.

Diese Eigenart der Pflanze, sich immer dem Sonnenlicht zuzuwenden, nennt man Heliotropismus. Die verfolgt an sonnigen Tagen die Sonne im Verlauf des Tages von Osten nach Westen. Nachts kehrt sie wieder auf ihre nach Osten gerichtete Position zurück.

Das Sonnenblumenöl ist sehr wertvoll für die menschliche Ernährung, sollte aber wegen seiner vielen mehrfach ungesättigten Fettsäuren nicht als Frittieröl verwendet werden. Sonnenblumenöl (aus den Samen gepresst), wird zum Kochen verwendet. Unraffiniertes Öl, wie es in osteuropäischen Ländern häufig zu finden ist, weist einen starken Eigengeschmack auf und eignet sich daher gut für die Zubereitung von Kochspeisen und Salaten.

In der Pharmazie wird das Öl für Salben und Cremes verwendet. Traditionell wird Sonnenblumenöl bei Verstopfung und zur äußerlichen Wundbehandlung, sowie Rheuma eingesetzt.

In jeder Kultur findet Sonnenblumenöl die verschiedensten Anwendungsbereiche. Fieber, Verdauungs- oder Hautprobleme, schwaches Zahnfleisch, Neurodermitis oder hohes Cholesterin sind hier einige Beispiele. Dabei werden auch die Blätter für Tees verwendet.

 
 

 

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